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Warum ein Sicherheitsgeschirr Hundeleben rettet

„Mein Hund braucht kein Geschirr - er ist total lieb. Da reicht ein Halsband vollkommen aus.“ Das ist ein Satz, der uns ein ziemlich mulmiges Gefühl bereitet. Es ist ein Satz, der Dich das Leben Deines Hundes kosten könnte.

Wenn Du jetzt denkst, dass ich maßlos übertreibe, muss ich Dich leider enttäuschen. Bei der Abholung unseres Tierschutzhundes Carlos wurden wir gebeten, neben einem Halsband auch ein Sicherheitsgeschirr mitzubringen. Warum? Weil es bereits zu einigen Vorfällen gekommen ist, wo sich Hunde aus Angst und ihrer Panik losgerissen haben und auf die nächste Straße gelaufen sind. Das Ende kannst Du Dir sicherlich denken …

Es sind Szenarien, die wir Dir und Deinem Hund ersparen möchten. Allein der Gedanke daran, reicht hoffentlich aus, um sich ernsthaft mit dem Thema „Sicherheitsgeschirr“ und „Doppelte Sicherung“ auseinanderzusetzen. Wir möchten (genau wie Du), dass Dein neues Familienmitglied sicher und unverletzt in seinem neuem Zuhause einziehen darf.

In diesem Beitrag werden wir folgende Fragen klären:

  • Was ist ein Sicherheitsgeschirr?
  • Worin unterscheidet es sich zu normalen Hundegeschirren?
  • Was versteht man unter der doppelten Sicherung?
  • Warum ist das Geschirr eine sinnvolle und wertvolle Ergänzung zum Halsband?

Was ist ein Sicherheitsgeschirr?

Sicherheitsgeschirr bedeutet in erster Linie „Sicherheit für Deinen Hund“. Oftmals wird auch der Begriff „Panikgeschirr“ verwendet. Es ist eine wichtige Sicherheitsvorkehrung, für den Fall, dass Dein Hund in Panik verfällt. Und im Hinblick auf das oben genannte Horrorszenario ist es seine Lebensversicherung.

Sicherheitsgeschirre vs. Brustgeschirre

Sicherheitsgeschirre (z.B. das Ruffwear Web Master Geschirr) zeichnen sich durch einen zusätzlichen Bauchgurt aus, der an der Flanke des Hundes verschnallt wird. Dadurch gelten sie als ausbruchsicher und verhindern, dass das Geschirr bei panischen und ängstlichen Hunde nach vorne über den Brustkorb rutscht und sie sich daraus befreien können. Normale Geschirre (z.B. Brustgeschirre wie das Ruffwear Front Range) und Halsbänder können das allerdings nicht aufhalten. Dabei geht es oftmals gar nicht um ein mutwilliges und geschicktes Befreien, sondern ist schlicht und ergreifend die Folge, wenn genug Zug und Druck auf der Leine ist und der Hund nach hinten zieht.

Aussagen wie „Mein Hund weiß gar nicht wie das geht“ sind daher nicht nur fehl am Platz, sondern auch völlig belanglos, da Dein in Panik geratener Hund nicht aktiv über seinen Ausbruchsversuch nachdenken wird. Er wird alles daran setzen, um vor der Gefahr zu flüchten - ganz egal wie - und das wird ihm ohne Sicherheitsgeschirr mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gelingen.

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Sicherheitsgeschirre - ein Muss für jeden Tierschutzhund

Sicherheitsgeschirre werden besonders bei Tierschutzhunden aus dem Ausland eingesetzt, da diese Hunde oftmals mit wenigen bis gar keinen Reizen aufgewachsen sind und somit gar nicht in der Lage sind, diese vielen Eindrücke zu verarbeiten. Menschen, Autos und völlig neue Gerüche - für sensible und schreckhafte Hunde bedeutet das purer Stress. Kein Wunder, dass man als Hund am liebsten das Weite suchen möchte.

Ich denke, Dir ist etwas klarer geworden, wie wichtig Sicherheitsgeschirre im Umgang mit ängstlichen und unsicheren (Tierschutz-) Hunden sind und dass sie im Ernstfall das Leben Deines Hundes retten können.

Doppelte Sicherung

Doch wieso muss ich meinen Hund doppelt sichern, wenn ein Sicherheitsgeschirr das Nonplusultra an Sicherheit vermittelt? Weil Fehler passieren können. Vielleicht kennst Du den Ausdruck „Doppelt hält besser“? Das trifft auch auf die Sicherung Deines Hundes zu.
Du bist nervös und aufgeregt, Dein Hund ist total hektisch und aufgedreht - alles normale Verhaltensweisen bei so einem großen Ereignis. Daher solltest Du zusätzlich zum Sicherheitsgeschirr auch immer ein gut sitzendes Halsband zur Abholung mitbringen. So bist Du wirklich gut abgesichert und kannst Dich voll und ganz auf Deinen Hund und Eure Kennenlernzeit konzentrieren.

Doppelt gesichert - auch in der Anfangszeit

Wir sind nach wie vor unglaublich froh, dass wir damals auf unsere Tierschutzorganisation gehört haben und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, damit Carlos sicher und unverletzt in sein Zuhause einziehen konnte. Doch nicht nur für die Abholung und die Fahrt nachhause sollte auf die doppelte Sicherung zurückgegriffen werden. Hunde brauchen Zeit, um wirklich anzukommen. Dein Hund wird in der Regel Zeit brauchen, um Dir zu vertrauen und seine Angst abzulegen. Daher gehe auch in der Anfangszeit auf Nummer sicher. Entwickelt eine Routine und finde heraus, ob es Dinge gibt, die ihm Angst machen, z.B. Motorräder, andere Menschen etc., weil er vielleicht in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen damit gemacht hat. Denn dann wird die doppelte Sicherung nicht nur ein Schutzmechanismus sein, sondern Eure wichtigste Ausrüstung im Alltag.

Euch stehen noch so viele Momente & Abenteuer bevor. Du hast also noch genug Gelegenheiten, um Deinem Hund seine Freiräume zu ermöglichen. Das funktioniert allerdings nur, wenn ihr die Anfangszeit unbeschadet übersteht und somit eine wichtige Grundlage für all das bilden könnt, was Euch erwartet. Freu Dich darauf - das Warten lohnt sich!