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Kummerkasten für Hundebesitzer

Das Leben mit Hund ist voller schöner Momente, aber manchmal auch schwer, einsam oder überfordernd. Unser Kummerkasten ist dafür da, deine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse als Hundebesitzer:in loszuwerden – anonym und ohne Scham. Schreib dir alles von der Seele, mach Platz in deinem Stressglas und finde deine Worte kurze Zeit später anonym auf unserer Pinnwand wieder. Dort kannst du auch nachlesen, was andere Hundebesitzer:innen teilen und sehen, dass du mit all dem nicht allein bist.

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Bisherige Beiträge in unserem Kummerkasten:

08.05.2026

Nur noch wegen dem Hund zusammen

Mein Mann wollte einen Hund und ich habe nachgegeben. Er hat sich einen sportlichen, anspruchsvollen und großen hund ausgesucht. Einen Australien cattle dog. Wir dachten wir hätten uns gut über die ...

Eintrag vom 08.05.2026

Nur noch wegen dem Hund zusammen

Mein Mann wollte einen Hund und ich habe nachgegeben. Er hat sich einen sportlichen, anspruchsvollen und großen hund ausgesucht. Einen Australien cattle dog.

Wir dachten wir hätten uns gut über die Rasse informiert, dem war aber nicht so. Wir waren nicht darauf vorbereitet! Wir hatten noch Glück mit seinem Charakter aber er hat uns von Anfang an an unsere Grenzen gebracht. Dadurch konnten wir viel über uns lernen und wachsen. Aber ich habe auch gelernt dass mein Mann und ich in Erziehungsangelegenheiten sehr unterschiedlich sind. Wir können nur schwer gemeinsam spazieren und gar nicht gemeinsam trainieren weil wir uns dann nur streiten wer es besser macht. Ich möchte mittlerweile keine Kinder mehr…

Ich bin fast nur noch wegen dem Hund bei ihm, weil ich Angst habe es alleine nicht zu schaffen.

03.05.2026

Chronische Dauerbelastung

Unser Hund ist chronisch krank d.h. hohe laufende Tierarztkosten, Einschränkungen bei der Auslastung, dauernd Abwägen/ Behandlungsoptionen testen + viele Trainingstermine. Denn er hat auch einige "special effects": kann nicht allein ...

Eintrag vom 03.05.2026

Chronische Dauerbelastung

Unser Hund ist chronisch krank d.h. hohe laufende Tierarztkosten, Einschränkungen bei der Auslastung, dauernd Abwägen/ Behandlungsoptionen testen + viele Trainingstermine. Denn er hat auch einige “special effects”: kann nicht allein bleiben, Betreuung schwierig, Ressourcenverteidigung, stress draußen/ bei Hundebegegnungen, Aggressionsverhalten auch gegenüber Bezugspersonen (in unscheinbaren Situationen).

Ganz unabhängig von den anstrengenden Verhaltensweisen (“Ausrastern”) ist der Tag geprägt von mentalen Herausforderungen: nimmt er medis? Frisst er? Geht er raus? Wer kann betreuen (für Arbeit)? Das alles nagt an den finanziellen, zeitlichen & emotionalen Ressourcen. Und Auszeit ist - wie für viele hier - schwierig. Ich weiß, es geht vielen vermutlich ähnlich & teile das vor allem, damit man sich vielleicht etwas weniger allein fühlt 🤍

03.05.2026

Keine Auszeit vom Hundealltag

Nach eurer Story zum Ausgleich vom Hundealltag musste ich direkt etwas schlucken, weil ich das gerade einfach gar nicht habe. Mein Hund kann schlecht alleine bleiben, Betreuung ist schwierig und ...

Eintrag vom 03.05.2026

Keine Auszeit vom Hundealltag

Nach eurer Story zum Ausgleich vom Hundealltag musste ich direkt etwas schlucken, weil ich das gerade einfach gar nicht habe. Mein Hund kann schlecht alleine bleiben, Betreuung ist schwierig und spontan ist sowieso nichts möglich. Ich bin halt einfach immer zuständig. Und gerade jetzt ist es wieder so anstrengend draußen. Überall Hunde, Leute, Geräusche… ich bin nur noch am schauen und machen. Ich merke richtig, wie ausgelaugt ich bin und wie dringend ich mal wieder eine Pause bräuchte. Einfach mal Zeit für mich, ohne ständig den Kopf beim Hund zu haben. Aber das geht gerade einfach nicht. Und das frustriert mich schon ziemlich.

26.04.2026

Unser Border Collie hat Epilepsie

Wir sind ein relativ junges Paar und hatten uns einen 6 monatigen Border Collie von einer netten Züchterin geholt. Die erste Zeit mit ihm war super herausfordernd, da ihn die ...

Eintrag vom 26.04.2026

Unser Border Collie hat Epilepsie

Wir sind ein relativ junges Paar und hatten uns einen 6 monatigen Border Collie von einer netten Züchterin geholt. Die erste Zeit mit ihm war super herausfordernd, da ihn die Hormone stark beeinflusst haben. Irgendwann haben wir uns zusammengerafft und unsere Erwartungen angepasst. Wir hatten das Gefühl, jetzt geht’s bergauf und waren alle einander wieder näher.

Und dann kam der Knall: Mit 14 Monaten hatte unser Hund seinen ersten epileptischen Anfall. Viele Tierarztbesuche & schlechte Beratungen, hohe Kosten & keine Versicherung, stark eingeschränkte Tage und ständige Angst vor dem nächsten Anfall (spätestens jeden 10. Tag) und dessen Folgen sind seitdem unser stetiger Begleiter. Der Gedanke des ihn Einschläferns kommt immer wieder hoch, nicht weil es für ihn das Beste ist, sondern weil es uns so viel Kraft kostet. Es tut so weh ihn zu sehen. Wir kämpfen jetzt seit über einem Jahr mit seiner Krankheit und ständig kommt was Neues dazu. Es ist soo anstrengend.

11.04.2026

Ein Gedankenanstoß für alle mit reaktivem Hund

Ein kleiner Gedankenanstoß für alle die so sehr mit ihrem Hund struggeln weil er draußen extrem Reizempfänglich ist etc. (Wie Carlos zb) Früher wenn mein Partner alleine mit Hund unterwegs ...

Eintrag vom 11.04.2026

Ein Gedankenanstoß für alle mit reaktivem Hund

Ein kleiner Gedankenanstoß für alle die so sehr mit ihrem Hund struggeln weil er draußen extrem Reizempfänglich ist etc. (Wie Carlos zb) Früher wenn mein Partner alleine mit Hund unterwegs draußen war war ich ununterbrochen mit den Gedanken bei ihm aber mal ganz rational gedacht… was ist das schlimmste was passieren kann? Dass er austickt. Okay. Dann soll er austicken. Dann ist es so. Es ist kein Drama. Ihr habt die Situation schon tausendmal durch gemacht es wird auch diesmal keine Folgen haben. Mittlerweile geh ich total “gelassen” in ihre Ausraster die sich nicht vermeiden lassen (selbstverständlich vermeide ich wo es geht) und ziehe sie mit nem Lächeln dran vorbei. Hab das Gefühl diese Lockerheit überträgt sich auch positiv auf ihre Leinenaggression. Wenn ein freilaufender Hund auf sie zugerannt kommt nehme ich sie schnurstracks hoch und laufe einfach weg. Geht natürlich auch nur mit kleinem/mittlerem Hund, ich weiß. Ihr macht das alle so toll wie ihr es macht. Kopf hoch!

09.04.2026

Dating mit Hund

Ich würde so gerne jemanden kennenlernen, aber das gestaltet sich mit verhaltenskreativem Hund echt schwer. Nicht nur die Treffen, sondern überhaupt ein Kennenlernen. Dass mein Hund kein easy going Hund ...

Eintrag vom 09.04.2026

Dating mit Hund

Ich würde so gerne jemanden kennenlernen, aber das gestaltet sich mit verhaltenskreativem Hund echt schwer. Nicht nur die Treffen, sondern überhaupt ein Kennenlernen. Dass mein Hund kein easy going Hund ist, schreckt auch viele ab. Schließlich ist sowas wie sich mal spontan treffen oder ein entspannter Abend bei mir zuhause nicht möglich. Ich wünsche mir sehr, wieder etwas mehr Nähe in meinem Leben zu haben, aber gleichzeitig will ich nicht, dass mein Hund darutner leidet. Fühlt sich irgendwie so an, als würde mein Hund und mein Wunsch nach einer Beziehung einfach nicht zusammenpassen.

09.04.2026

Unser Jagdhund verfolgt & zwickt unsere Kinder

Wir haben seit 3 Monaten einen Hund aus dem Tierschutz. Ein Jagdhund. Erst bei der Abgabe wurde uns die Rasse genannt. Da war es aber schon um uns und unsere ...

Eintrag vom 09.04.2026

Unser Jagdhund verfolgt & zwickt unsere Kinder

Wir haben seit 3 Monaten einen Hund aus dem Tierschutz. Ein Jagdhund. Erst bei der Abgabe wurde uns die Rasse genannt. Da war es aber schon um uns und unsere Kids geschehen. Schnell wurden wir von diversen Hundebesitzern auf den für uns nun neuen Hunderunden auf die doch sehr jagdlich ambitionierte Rasse angesprochen. Sie fanden es seltsam das uns diese Rasse „ausgehändigt“ wurde. In eine Familie mit mehreren Kindern. Das dieser auch sehr viel Auslauf & Auslastung brauche. Stand heute: Mir ist alles zuviel. Irgendetwas leidet immer. Entweder die Kids, der Hund oder der Haushalt. Ich müsste längst neue Hundetrainerstunden nehmen, was zeitlich echt der Wahnsinn ist. Hinzu kommt, dass wir einen sehr reaktiven Hund haben und er von unseren 2 jüngsten Kids und auch Besucher Kindern kein Respekt hat. Er zwickt sehr dolle, springt hoch und verfolgt die Kleinen. Auch hat sie ihnen bereits diverse Kleider kaputt gebissen, da sie nicht loslässt. Wir sind schon richtig genervt und gefrustet.

05.04.2026

(K)ein Familienhund

Mein Hund ist in meiner Familie nicht wirklich willkommen. Ich habe immer das Gefühl, mich entscheiden zu müssen zwischen meinem Hund und meiner Familie. Dabei ist er ein so großer ...

Eintrag vom 05.04.2026

(K)ein Familienhund

Mein Hund ist in meiner Familie nicht wirklich willkommen. Ich habe immer das Gefühl, mich entscheiden zu müssen zwischen meinem Hund und meiner Familie. Dabei ist er ein so großer Teil meines Lebens. Und es tut weh, dass das nicht einfach akzeptiert wird. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass mein Umfeld das zumindest respektiert. Stattdessen fühlt es sich oft an, als müsste ich mich rechtfertigen oder entschuldigen, dass es ihn gibt.

03.04.2026

Ich vermisse mein Leben vor dem Hund

Fühlt sich mies an an, das aufzuschreiben, aber ich vermisse mein altes Leben. Einfach spontan sein. Keine Rücksicht auf Zeiten oder darauf, ob und wie der Hund damit klarkommt. Es ...

Eintrag vom 03.04.2026

Ich vermisse mein Leben vor dem Hund

Fühlt sich mies an an, das aufzuschreiben, aber ich vermisse mein altes Leben. Einfach spontan sein. Keine Rücksicht auf Zeiten oder darauf, ob und wie der Hund damit klarkommt. Es dreht sich seit fast zwei Jahren alles nur noch um ihn. Jeder Tag, jede Entscheidung. Manchmal wünsche ich mir einfach diese Leichtigkeit zurück. Dieses Gefühl, nicht ständig verantwortlich zu sein und alles im Kopf haben zu müssen. Und dann fühle ich mich sofort schlecht, weil ich meinen Hund ja liebe und mich bewusst für ihn entschieden habe. Aber da ich alleine bin und keinen Partner habe, ist mir diese Verantwortung oft zu viel und ich wünsche mir insgeheim mein altes Leben zurück.

31.03.2026

Ich wünsche mir manchmal einen einfacheren Hund

Ich bin gerade sehr oft sehr neidisch auf andere Hundebesitzer. Auf die, deren einfach so mitlaufen. Die nicht auf alles reagieren. Mit denen man einfach spazieren gehen kann, ohne vorher ...

Eintrag vom 31.03.2026

Ich wünsche mir manchmal einen einfacheren Hund

Ich bin gerade sehr oft sehr neidisch auf andere Hundebesitzer. Auf die, deren einfach so mitlaufen. Die nicht auf alles reagieren. Mit denen man einfach spazieren gehen kann, ohne vorher alles durchzuplanen oder ständig auf der Hut zu sein. Ich liebe meinen Hund wirklich sehr. Und gleichzeitig gibt es diese Momente, in denen ich mir wünsche, es wäre einfacher. Dass ich einfach rausgehen und den Spaziergang genießen kann, ohne ständig angespannt zu sein. Und dann kommt direkt das schlechte Gewissen hinterher, weil ich so denke. Aber ehrlich gesagt: Es ist einfach oft so verdammt anstrengend und so gar nicht wie ich mir einst vorgestellt habe.

22.03.2026

Albtraum Frühling

Meine Hündin kommt aus Rumänien. Es ist jetzt schon unser drittes Jahr zusammen und eigentlich haben wir schon so viel geschafft. Trotzdem gibt es Phasen, die mich immer noch sehr ...

Eintrag vom 22.03.2026

Albtraum Frühling

Meine Hündin kommt aus Rumänien. Es ist jetzt schon unser drittes Jahr zusammen und eigentlich haben wir schon so viel geschafft. Trotzdem gibt es Phasen, die mich immer noch sehr belasten. Sobald es Richtung Frühling geht, wird draußen alles voller und anstrengender. Dieses ständiges Aufpassen, Ausweichen und Vorausplanen stresst und belastet mich so. Ich wünsche mir so sehr, einfach entspannt mit ihr draußen sein, auch bei schönem Wetter. Einfach die Sonne genießen, ohne ständig angespannt zu sein oder die Umgebung scannen zu müssen. Ich frage mich zurzeit oft, ob es draußen je wirklich leicht sein wird.

14.03.2026

Unser erster und letzer Hund

Wir haben uns sehr auf unseren ersten Hund gefreut. Es sollte zuerst ein Welpe sein. Doch dann haben wir bei einem Zuchtverband auf Instagram eine 4-jährige Hündin entdeckt, die ein ...

Eintrag vom 14.03.2026

Unser erster und letzer Hund

Wir haben uns sehr auf unseren ersten Hund gefreut. Es sollte zuerst ein Welpe sein. Doch dann haben wir bei einem Zuchtverband auf Instagram eine 4-jährige Hündin entdeckt, die ein neues Zuhause suchte. Laut der Beschreibung waren zwar einige “Baustellen” da, aber nichts, das uns abschreckte oder nicht trainierbar gewesen wäre, dachten wir. Als die Hündin bei uns einzog, biss sie als erstes meinen Mann in die Hand. Wir dachten, es sei der Stress (Umzug, neue Bezugspersonen, andere Umgebung, Abläufe…). Doch sie ist bis heute (nach gut einem Jahr) sehr stark territorial motiviert, verteidigt ihr Zuhause, das Treppenhaus und geht nach vorne, wenn ihr unbekannte Menschen oder Hunde zu nahe kommen. Sie bellt viel, wegen unbekannter Geräusche, aber auch wenn wir eine rasche Bewegung machen, die sie nicht einordnen kann. Der Alltag ist sehr kräftezehrend und wir fragen uns manchmal, ob und wie lange wir dem Hund noch gerecht werden können. Wir wollen nach ihm jedenfalls keinen mehr.

14.03.2026

Pubertät bringt mich an meine Grenzen

Keine Orientierung draußen an uns, Hunde, Katzen, kleine Tiere, immer totaler Ausraster, auch mit beißen in den Arm ..., Pubertierender Rüde, Maramennen, Staff Mix ... Ich mag schon nimmer mit ...

Eintrag vom 14.03.2026

Pubertät bringt mich an meine Grenzen

Keine Orientierung draußen an uns, Hunde, Katzen, kleine Tiere, immer totaler Ausraster, auch mit beißen in den Arm …, Pubertierender Rüde, Maramennen, Staff Mix … Ich mag schon nimmer mit ihm spazieren gehen.

12.03.2026

Werde ich meinen Hunden wirklich gerecht?

Ich hadere immer wieder damit, ob ich meinen Hunden wirklich gerecht werde oder zu viele egoistische Entscheidungen treffe. Objektiv betrachtet, sind die Hunde der Mittelpunkt unseres Lebens. Wir machen alles ...

Eintrag vom 12.03.2026

Werde ich meinen Hunden wirklich gerecht?

Ich hadere immer wieder damit, ob ich meinen Hunden wirklich gerecht werde oder zu viele egoistische Entscheidungen treffe. Objektiv betrachtet, sind die Hunde der Mittelpunkt unseres Lebens. Wir machen alles nach bestem Wissen und Gewissen, dass es ihnen gut geht und holen uns Hilfe, wo uns Wissen fehlt (Physio, Ernährungsberatung, Tierarzt, Hundetraining). Dennoch hab ich ab und an Durchhänger, wo ich eine Pause brauche und den ganzen Mental Load am liebsten los wäre.

12.03.2026

Die eigene Navität

Wir haben seit 1,5 Jahren eine Hündin aus dem Tierheim bei uns und in Summe kommen wir richtig gut klar. Aber: Ich habe es komplett falsch eingeschätzt einen Hund zu ...

Eintrag vom 12.03.2026

Die eigene Navität

Wir haben seit 1,5 Jahren eine Hündin aus dem Tierheim bei uns und in Summe kommen wir richtig gut klar. Aber: Ich habe es komplett falsch eingeschätzt einen Hund zu haben. In meinem Kopf hat man irgendwann einen Hund, der “einfach so” dabei ist, mit dem man entspannt schlendern und die Welt erkunden kann, der “fertig” ist. Das ist aber nicht der Fall (zumindest nicht bei uns) - wir haben keine Probleme mit Hunden oder Menschen, am Jagen arbeiten wir noch, genauso wie am nichts vom Boden aufnehmen, aber man muss auch ohne “Problemhund” ständig aufmerksam sein:

Radfahrer, Menschen, anderer Hund? Respektvollen Abstand halten, Hund zurückrufen. Was schnüffel sie da? Ah okay, nichts Essbares. An Kreuzungen aufpassen, es könnte ja jemand kommen, der sich vielleicht erschreckt oder Kinder, die auf uns zurennen.

Alles machbar, aber ist halt doch kein “der Hund weiß immer was zu tun ist und es läuft ohne meine Voraussicht”, wie ich es mir vorgestellt habe :D

12.03.2026

Mein Hund reagiert stark und ich traue mich manchmal kaum raus

Mein Hund kann einiges nicht. Er ist ein Mix aus Appenzeller Sennenhund und Australian Shepard, also Hüter, Wächter, Treiber und Jäger und so ist er auch sehr reaktiv, schnell überreizt. ...

Eintrag vom 12.03.2026

Mein Hund reagiert stark und ich traue mich manchmal kaum raus

Mein Hund kann einiges nicht. Er ist ein Mix aus Appenzeller Sennenhund und Australian Shepard, also Hüter, Wächter, Treiber und Jäger und so ist er auch sehr reaktiv, schnell überreizt. Ich Ersthundehalterin…mann Stelle sich ja mal vor…dazu seit letzten Jahres an Krebs erkrankt…er beschützt mich sehr sehr fest. Frei geht schon mal gar nix ausser es ist eingezäunt…dann ja…aber keine Sozialkontakte…ich bin ihm genug! Wenn Kontakte nur mit Mauli…überhaupt nicht aggressiv aber stürmisch…alles wird getrieben und verjagt (mit bellen) was Appenzeller ja sehr gut können. Ich bin auch immer die, die vergleicht, weil ich mir ständig sätze wie… …ist dein Hund agressiv …wie kann mit so einem Hund nach draussen …wie kann man mit so einem Hund Gassi …wieso haben sie den Köter nicht besser im Griff …ich habe Angst vor ihrem Hund Etc. Anhören muss…da muss ich manchmal weinen. Es tut weh wenn man so verurteilt wird + manchmal Schiss hat rauszugehen.

07.03.2026

Schadenfreude unter Hundebesitzer

Ich merke immer wieder, wie schwierig es ist, andere Hundefreunde zu finden, wenn der eigene Hund ein paar Baustellen hat. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sich manche Hundebesitzer ...

Eintrag vom 07.03.2026

Schadenfreude unter Hundebesitzer

Ich merke immer wieder, wie schwierig es ist, andere Hundefreunde zu finden, wenn der eigene Hund ein paar Baustellen hat. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sich manche Hundebesitzer sogar freuen, wenn mein Hund auslöst und ihrer ruhig bleibt.

23.02.2026

Labrador-Welpe mit Ressourcenaggression

Mein Labrador kam als Welpe zu mir und es war mein erster eigener Hund. Schon relativ früh entwickelte er eine starke Ressourcenaggression. Ich war damit komplett überfordert und wusste überhaupt ...

Eintrag vom 23.02.2026

Labrador-Welpe mit Ressourcenaggression

Mein Labrador kam als Welpe zu mir und es war mein erster eigener Hund. Schon relativ früh entwickelte er eine starke Ressourcenaggression. Ich war damit komplett überfordert und wusste überhaupt nicht, wie ich damit umgehen sollte. Zwei Hundetrainerinnen waren für uns eine absolute Katastrophe und haben mir überhaupt nicht weitergeholfen. In dieser Zeit kam es auch zu einem heftigen Biss in meine Hand. Danach hatte ich lange große Angst vor meinem eigenen Hund und war sehr unsicher im Umgang mit ihm. Eine richtige Bindung konnte ich in dieser Zeit kaum aufbauen. Nach seinen Ausrastern hatte ich immer wieder das Gefühl, ihn abgeben zu müssen. In diesen Momenten konnte ich ihn oft nicht einmal liebhaben, so überfordert und verzweifelt war ich. Mit viel selbst angelesenem Training, unzähligen Tränen und sehr viel Geduld ist es inzwischen (nach 2,5 Jahren) eutlich besser geworden. Aber der Weg dorthin war unglaublich schwer. Besonders schlimm war für mich, dass ich von Familie und Freunden überhaupt keinen Rückhalt bekommen habe. Statt Unterstützung kamen nur Kommentare wie: „Warum ist der so?“, „Dann zeig ihm doch mal, wer der Boss ist!“ oder „Dann muss der Hund halt weg.“ Dazu viele Vorwürfe, Klischees und dumme Kommentare. Das war bisher die schlimmste Zeit.

03.02.2026

Mehr Angst als Freude nach dem Einzug unseres Tierschutzhundes

Ich habe mir so lange einen Hund gewünscht, aber die Umstände haben nie gepasst. Mittlerweile wohnen wir in einem Haus mit Garten. Haben einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert und ...

Eintrag vom 03.02.2026

Mehr Angst als Freude nach dem Einzug unseres Tierschutzhundes

Ich habe mir so lange einen Hund gewünscht, aber die Umstände haben nie gepasst. Mittlerweile wohnen wir in einem Haus mit Garten. Haben einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert und ich war so voller Vorfreude - bis er hier ankam. Ich war die ersten Wochen am Boden zerstört und habe angezweifelt, ob wir uns wirklich richtig entschieden haben? Plötzlich war alles anders, ganz normale Dinge wurden zum Problem oder waren mit extremen Aufwand verbunden. Hatte auch starke Ängste, ob ich diesem Lebewesen wirklich gerecht werden kann. Mittlerweile geht es mir wieder gut und ich bin super glücklich mit unserem Stinker, aber da am Anfang habe ich mich echt alleine, undankbar und überfordert gefühlt.

27.01.2026

Mein Hund bevorzugt meinen Partner

Ein Hund war immer mein Lebenstraum, ich habe mich über ein Jahrzehnt belesen und informiert. Mein Freund und ich haben seit 2 Jahren unseren Hund aus dem Tierschutz. Er ist ...

Eintrag vom 27.01.2026

Mein Hund bevorzugt meinen Partner

Ein Hund war immer mein Lebenstraum, ich habe mich über ein Jahrzehnt belesen und informiert. Mein Freund und ich haben seit 2 Jahren unseren Hund aus dem Tierschutz. Er ist freundlich und genügsam, aber auch schreckhaft und manchmal misstrauisch.

Ich habe unterschätzt wie sehr mich das Gefühle managen und nach ihm Ausschau halten anstrengen würde, insbesondere, weil er die meiste Zeit mit mir zusammen ist. Pausen im Home Office oder im Büro finden für den Hund statt, nicht für mich.

Ausserdem freut sich der Hund viel mehr, wenn mein Freund nach Hause kommt, fordert ihn zum Spielen, leckt ihm das Gesicht, bittet um Streicheleinheiten. Dinge, die er bei mir kaum bis gar nicht macht, mit meinem aber Freund ständig. Außerdem wendet er sich oft von mir ab, wenn mein Freund dazu kommt. Das tut mir, je nach Allgemeinzustand, schon ganz schön im Herzen weh.

Gleichzeitig wünsche mir oft eine richtige Pause vom Hund, habe aber kein Netzwerk, das nah genug dran ist, um spontan einzuspringen, damit wir beide ohne Zeitdruck aus dem Haus können. Es muss immer Wochen vorher nach Betreuung gesucht werden. Unser Hundesitter, den wir seit mehreren Monaten haben, scheint keine Lust mehr zu haben.

Zudem scheint mir, dass Hundehaltung in Berlin schwieriger ist als anderswo. Es gibt zu viele Hunde auf zu engem Raum, deren Besitzer null Rücksicht nehmen. Hundefreunde - Fehlanzeige.

Das sind alles Dinge, auf die ich vor der Hundeanschaffung niemals gekommen wäre, geschweige denn gedacht habe, dass sie schwer wiegen können.

29.09.2025

Versagt, weil mein Hund nicht frei laufen kann?!

Ich habe einen Australian Shepherd, der jagdlich sehr ambitioniert ist. Ich hatte Gerade am Anfang das Gefühl einfach nicht genug für ihn zu sein, ihn nicht ordentlich erziehen zu können ...

Eintrag vom 29.09.2025

Versagt, weil mein Hund nicht frei laufen kann?!

Ich habe einen Australian Shepherd, der jagdlich sehr ambitioniert ist. Ich hatte Gerade am Anfang das Gefühl einfach nicht genug für ihn zu sein, ihn nicht ordentlich erziehen zu können und eben Erwartungen nicht erfüllen kann. Das habe ich heute noch manchmal weil er nur an der Schleppleine Gassi geht. Wir kriegen das Jagen einfach nicht hundertprozentig in den Griff. Arbeiten zwar daran aber manchmal habe ich das Gefühl dass ich quasi der Gesellschaft irgendwelche Rechenschaft schuldig bin und versagt habe, wenn der Hund eben nicht frei laufen kann. ABER wir können so so viel und ich bin super stolz auf uns. Wir wachsen zusammen. Und das ist alles was zählt.

28.08.2025

Ich freue mich auf das Leben nach unserem Hund

Es mag vielleicht makaber klingen, aber wir freuen uns wirklich auf unser Leben nach dem Tod unseres Hundes. Nicht falsch verstehen, wir lieben unseren Hund und wollen natürlich nicht, dass er stirbt und wir geben alles, damit er ein tolles Leben führen kann. Dennoch ist unser jetziges Leben einfach sehr eingeschränkt ...

Eintrag vom 28.08.2025

Ich freue mich auf das Leben nach unserem Hund

Es mag vielleicht makaber klingen, aber wir freuen uns wirklich auf unser Leben nach dem Tod unseres Hundes. Nicht falsch verstehen, wir lieben unseren Hund und wollen natürlich nicht, dass er stirbt und wir geben alles, damit er ein tolles Leben führen kann. Dennoch ist unser jetziges Leben einfach sehr eingeschränkt und kostet unfassbar viele Nerven. Abends mal Essen oder ins Kino gehen, Freunde einladen, Familienfeiern, entspannt durch die Stadt oder über die Strandpromenade Schlendern - all das findet gerade einfach nicht statt und wir vermissen das sehr. Für uns würde der Tod unseres Hundes also nicht nur Trauer, sondern auch Erleichterung und wieder mehr Lebensqualität bedeuten.

08.08.2025

Unsere Ehe leidet unter unserem Hund

Seit unser Hund bei uns eingezogen ist, ist unsere Ehe nicht mehr so wie vorher. Unser Hund ist aus dem Tierschutz und sehr unsicher und ängstlich. Wie viel Verantwortung das ...

Eintrag vom 08.08.2025

Unsere Ehe leidet unter unserem Hund

Seit unser Hund bei uns eingezogen ist, ist unsere Ehe nicht mehr so wie vorher. Unser Hund ist aus dem Tierschutz und sehr unsicher und ängstlich. Wie viel Verantwortung das wirklich braucht, war mir vorher nicht bewusst. Mein Partner hat sich sehr viel um unseren Hund seither gekümmert, da ich durch meine Behinderung sehr eingeschränkt war. Dennoch habe ich immer wieder Phasen von starkem mental load (bin weiblich gelesen) und fühle mich nicht gesehen. Es gab schon sehr oft Streit und ich wollte den Hund auch wieder abgeben oder mich trennen. Aktuell versuchen wir, ein starkes Team zu werden. Für und mit unserem Hund.

01.08.2025

Meine Hündin hat mal einen Rollstuhlfahrer gebissen

Es war super unangenehm: Der Rollstuhfahrer ist auf uns zugefahren und ich bin mit meiner bereits bellenden Hündin zur Seite gegangen. Er meinte dann, dass ich sie ruhig zu ihm ...

Eintrag vom 01.08.2025

Meine Hündin hat mal einen Rollstuhlfahrer gebissen

Es war super unangenehm: Der Rollstuhfahrer ist auf uns zugefahren und ich bin mit meiner bereits bellenden Hündin zur Seite gegangen. Er meinte dann, dass ich sie ruhig zu ihm lassen soll, damit sie sieht dass nichts passiert und keine Angst hat. Ich war recht überrumpelt und hab mich dann drauf eingelassen und sie selbst entscheiden lassen, ob sie hinwill. Er hat sie daraufhin gestreichelt womit sie halbwegs okay war und wir haben uns kurz unterhalten. Als er dann mit dem Elektrorollstuhl losgefahren ist, hat sie sich erschreckt und hat in sein Hosenbein geschnappt. Ich hab mich natürlich sofort entschuldigt und sie weggezogen, aber er meinte nur es passt schon und fuhr weiter. Ich weiß bis heute nicht, ob sie ihn verletzt hat, da er ja auch kein Gefühl in den Beinen hat und das vermutlich auch nicht so gemerkt hat …

Ich fühl mich 2 Jahre später immernoch super blöd deswegen und pass immer doppelt so gut in jeder Situation auf.