Rabaukenglück

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Digitaler Kummerkasten für Hundebesitzer

Das Leben mit Hund ist voller schöner Momente, aber manchmal auch schwer, einsam oder überfordernd. Unser Kummerkasten ist dafür da, deine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse als Hundebesitzer:in loszuwerden – anonym und ohne Scham. Schreib dir alles von der Seele, mach Platz in deinem Stressglas und finde deine Worte kurze Zeit später anonym auf unserer Pinnwand wieder. Dort kannst du auch nachlesen, was andere Hundebesitzer:innen teilen und sehen, dass du mit all dem nicht allein bist.

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Bisherige Beiträge in unserem Kummerkasten:

07.03.2026

Schadenfreude unter Hundebesitzer

Ich merke immer wieder, wie schwierig es ist, andere Hundefreunde zu finden, wenn der eigene Hund ein paar Baustellen hat. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sich manche Hundebesitzer ...

Eintrag vom 07.03.2026

Schadenfreude unter Hundebesitzer

Ich merke immer wieder, wie schwierig es ist, andere Hundefreunde zu finden, wenn der eigene Hund ein paar Baustellen hat. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sich manche Hundebesitzer sogar freuen, wenn mein Hund auslöst und ihrer ruhig bleibt.

23.02.2026

Labrador-Welpe mit Ressourcenaggression

Mein Labrador kam als Welpe zu mir und es war mein erster eigener Hund. Schon relativ früh entwickelte er eine starke Ressourcenaggression. Ich war damit komplett überfordert und wusste überhaupt ...

Eintrag vom 23.02.2026

Labrador-Welpe mit Ressourcenaggression

Mein Labrador kam als Welpe zu mir und es war mein erster eigener Hund. Schon relativ früh entwickelte er eine starke Ressourcenaggression. Ich war damit komplett überfordert und wusste überhaupt nicht, wie ich damit umgehen sollte. Zwei Hundetrainerinnen waren für uns eine absolute Katastrophe und haben mir überhaupt nicht weitergeholfen. In dieser Zeit kam es auch zu einem heftigen Biss in meine Hand. Danach hatte ich lange große Angst vor meinem eigenen Hund und war sehr unsicher im Umgang mit ihm. Eine richtige Bindung konnte ich in dieser Zeit kaum aufbauen. Nach seinen Ausrastern hatte ich immer wieder das Gefühl, ihn abgeben zu müssen. In diesen Momenten konnte ich ihn oft nicht einmal liebhaben, so überfordert und verzweifelt war ich. Mit viel selbst angelesenem Training, unzähligen Tränen und sehr viel Geduld ist es inzwischen (nach 2,5 Jahren) eutlich besser geworden. Aber der Weg dorthin war unglaublich schwer. Besonders schlimm war für mich, dass ich von Familie und Freunden überhaupt keinen Rückhalt bekommen habe. Statt Unterstützung kamen nur Kommentare wie: „Warum ist der so?“, „Dann zeig ihm doch mal, wer der Boss ist!“ oder „Dann muss der Hund halt weg.“ Dazu viele Vorwürfe, Klischees und dumme Kommentare. Das war bisher die schlimmste Zeit.

03.02.2026

Mehr Angst als Freude nach dem Einzug unseres Tierschutzhundes

Ich habe mir so lange einen Hund gewünscht, aber die Umstände haben nie gepasst. Mittlerweile wohnen wir in einem Haus mit Garten. Haben einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert und ...

Eintrag vom 03.02.2026

Mehr Angst als Freude nach dem Einzug unseres Tierschutzhundes

Ich habe mir so lange einen Hund gewünscht, aber die Umstände haben nie gepasst. Mittlerweile wohnen wir in einem Haus mit Garten. Haben einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert und ich war so voller Vorfreude - bis er hier ankam. Ich war die ersten Wochen am Boden zerstört und habe angezweifelt, ob wir uns wirklich richtig entschieden haben? Plötzlich war alles anders, ganz normale Dinge wurden zum Problem oder waren mit extremen Aufwand verbunden. Hatte auch starke Ängste, ob ich diesem Lebewesen wirklich gerecht werden kann. Mittlerweile geht es mir wieder gut und ich bin super glücklich mit unserem Stinker, aber da am Anfang habe ich mich echt alleine, undankbar und überfordert gefühlt.

27.01.2026

Mein Hund bevorzugt meinen Partner

Ein Hund war immer mein Lebenstraum, ich habe mich über ein Jahrzehnt belesen und informiert. Mein Freund und ich haben seit 2 Jahren unseren Hund aus dem Tierschutz. Er ist ...

Eintrag vom 27.01.2026

Mein Hund bevorzugt meinen Partner

Ein Hund war immer mein Lebenstraum, ich habe mich über ein Jahrzehnt belesen und informiert. Mein Freund und ich haben seit 2 Jahren unseren Hund aus dem Tierschutz. Er ist freundlich und genügsam, aber auch schreckhaft und manchmal misstrauisch.

Ich habe unterschätzt wie sehr mich das Gefühle managen und nach ihm Ausschau halten anstrengen würde, insbesondere, weil er die meiste Zeit mit mir zusammen ist. Pausen im Home Office oder im Büro finden für den Hund statt, nicht für mich.

Ausserdem freut sich der Hund viel mehr, wenn mein Freund nach Hause kommt, fordert ihn zum Spielen, leckt ihm das Gesicht, bittet um Streicheleinheiten. Dinge, die er bei mir kaum bis gar nicht macht, mit meinem aber Freund ständig. Außerdem wendet er sich oft von mir ab, wenn mein Freund dazu kommt. Das tut mir, je nach Allgemeinzustand, schon ganz schön im Herzen weh.

Gleichzeitig wünsche mir oft eine richtige Pause vom Hund, habe aber kein Netzwerk, das nah genug dran ist, um spontan einzuspringen, damit wir beide ohne Zeitdruck aus dem Haus können. Es muss immer Wochen vorher nach Betreuung gesucht werden. Unser Hundesitter, den wir seit mehreren Monaten haben, scheint keine Lust mehr zu haben.

Zudem scheint mir, dass Hundehaltung in Berlin schwieriger ist als anderswo. Es gibt zu viele Hunde auf zu engem Raum, deren Besitzer null Rücksicht nehmen. Hundefreunde - Fehlanzeige.

Das sind alles Dinge, auf die ich vor der Hundeanschaffung niemals gekommen wäre, geschweige denn gedacht habe, dass sie schwer wiegen können.

29.09.2025

Versagt, weil mein Hund nicht frei laufen kann?!

Ich habe einen Australian Shepherd, der jagdlich sehr ambitioniert ist. Ich hatte Gerade am Anfang das Gefühl einfach nicht genug für ihn zu sein, ihn nicht ordentlich erziehen zu können ...

Eintrag vom 29.09.2025

Versagt, weil mein Hund nicht frei laufen kann?!

Ich habe einen Australian Shepherd, der jagdlich sehr ambitioniert ist. Ich hatte Gerade am Anfang das Gefühl einfach nicht genug für ihn zu sein, ihn nicht ordentlich erziehen zu können und eben Erwartungen nicht erfüllen kann. Das habe ich heute noch manchmal weil er nur an der Schleppleine Gassi geht. Wir kriegen das Jagen einfach nicht hundertprozentig in den Griff. Arbeiten zwar daran aber manchmal habe ich das Gefühl dass ich quasi der Gesellschaft irgendwelche Rechenschaft schuldig bin und versagt habe, wenn der Hund eben nicht frei laufen kann. ABER wir können so so viel und ich bin super stolz auf uns. Wir wachsen zusammen. Und das ist alles was zählt.

28.08.2025

Ich freue mich auf das Leben nach unserem Hund

Es mag vielleicht makaber klingen, aber wir freuen uns wirklich auf unser Leben nach dem Tod unseres Hundes. Nicht falsch verstehen, wir lieben unseren Hund und wollen natürlich nicht, dass er stirbt und wir geben alles, damit er ein tolles Leben führen kann. Dennoch ist unser jetziges Leben einfach sehr eingeschränkt ...

Eintrag vom 28.08.2025

Ich freue mich auf das Leben nach unserem Hund

Es mag vielleicht makaber klingen, aber wir freuen uns wirklich auf unser Leben nach dem Tod unseres Hundes. Nicht falsch verstehen, wir lieben unseren Hund und wollen natürlich nicht, dass er stirbt und wir geben alles, damit er ein tolles Leben führen kann. Dennoch ist unser jetziges Leben einfach sehr eingeschränkt und kostet unfassbar viele Nerven. Abends mal Essen oder ins Kino gehen, Freunde einladen, Familienfeiern, entspannt durch die Stadt oder über die Strandpromenade Schlendern - all das findet gerade einfach nicht statt und wir vermissen das sehr. Für uns würde der Tod unseres Hundes also nicht nur Trauer, sondern auch Erleichterung und wieder mehr Lebensqualität bedeuten.

08.08.2025

Unsere Ehe leidet unter unserem Hund

Seit unser Hund bei uns eingezogen ist, ist unsere Ehe nicht mehr so wie vorher. Unser Hund ist aus dem Tierschutz und sehr unsicher und ängstlich. Wie viel Verantwortung das ...

Eintrag vom 08.08.2025

Unsere Ehe leidet unter unserem Hund

Seit unser Hund bei uns eingezogen ist, ist unsere Ehe nicht mehr so wie vorher. Unser Hund ist aus dem Tierschutz und sehr unsicher und ängstlich. Wie viel Verantwortung das wirklich braucht, war mir vorher nicht bewusst. Mein Partner hat sich sehr viel um unseren Hund seither gekümmert, da ich durch meine Behinderung sehr eingeschränkt war. Dennoch habe ich immer wieder Phasen von starkem mental load (bin weiblich gelesen) und fühle mich nicht gesehen. Es gab schon sehr oft Streit und ich wollte den Hund auch wieder abgeben oder mich trennen. Aktuell versuchen wir, ein starkes Team zu werden. Für und mit unserem Hund.

01.08.2025

Meine Hündin hat mal einen Rollstuhlfahrer gebissen

Es war super unangenehm: Der Rollstuhfahrer ist auf uns zugefahren und ich bin mit meiner bereits bellenden Hündin zur Seite gegangen. Er meinte dann, dass ich sie ruhig zu ihm ...

Eintrag vom 01.08.2025

Meine Hündin hat mal einen Rollstuhlfahrer gebissen

Es war super unangenehm: Der Rollstuhfahrer ist auf uns zugefahren und ich bin mit meiner bereits bellenden Hündin zur Seite gegangen. Er meinte dann, dass ich sie ruhig zu ihm lassen soll, damit sie sieht dass nichts passiert und keine Angst hat. Ich war recht überrumpelt und hab mich dann drauf eingelassen und sie selbst entscheiden lassen, ob sie hinwill. Er hat sie daraufhin gestreichelt womit sie halbwegs okay war und wir haben uns kurz unterhalten. Als er dann mit dem Elektrorollstuhl losgefahren ist, hat sie sich erschreckt und hat in sein Hosenbein geschnappt. Ich hab mich natürlich sofort entschuldigt und sie weggezogen, aber er meinte nur es passt schon und fuhr weiter. Ich weiß bis heute nicht, ob sie ihn verletzt hat, da er ja auch kein Gefühl in den Beinen hat und das vermutlich auch nicht so gemerkt hat …

Ich fühl mich 2 Jahre später immernoch super blöd deswegen und pass immer doppelt so gut in jeder Situation auf.